Abbildungen in der Hausarbeit richtig einfügen, beschriften und zitieren

Maria Von:  Maria
Zuletzt aktualisiert: 2026/02/21
Lesedauer: 14 min

Korrekt eingefügte Abbildungen in der Hausarbeit erfordern drei Elemente: eine fortlaufende Nummerierung, eine präzise Beschriftung mit Quellenangabe und einen expliziten Verweis im Fliesstext. Fehlt auch nur eines dieser Elemente, werten Dozierende an Schweizer Hochschulen die Arbeit als formal unvollständig – und dieser Eindruck lässt sich im Nachhinein kaum korrigieren.

An Universitäten wie der ETH Zürich, der UZH oder der HSG sowie an Fachhochschulen wie der ZHAW und FHNW gelten unterschiedliche Detailvorgaben für Schriftgrösse, Platzierung und Zitierstil. Wer eine Abbildung in der Hausarbeit falsch beschriftet oder ohne Quellenangabe einfügt, riskiert Punktabzüge bei ansonsten solider Arbeit. Eine Abbildung in Hausarbeit korrekt zu integrieren ist keine Kür, sondern Pflicht. Eine Abbildung beschreiben in der Hausarbeit bedeutet dabei mehr als nur eine Bildunterschrift: Der begleitende Text im Fliesstext muss die Grafik kontextualisieren, analysieren und in die Argumentation einbetten. Dieser Leitfaden erklärt Schritt für Schritt, wie Studierende Abbildungen in Hausarbeiten nach wissenschaftlichen Standards einfügen, beschriften, zitieren und im Abbildungsverzeichnis korrekt erfassen.

Warum Abbildungen in einer Hausarbeit den wissenschaftlichen Anspruch steigern

Abbildungen in einer Hausarbeit erfüllen drei wissenschaftliche Funktionen: Sie verdichten komplexe Daten auf einen Blick, stützen die Argumentation visuell und erhöhen die Nachvollziehbarkeit für Prüfende. Wer Grafiken, Diagramme oder Schaubilder gezielt einsetzt, signalisiert methodische Reife.

Eine Tabelle mit Zahlenwerten, ein Diagramm zur Trendentwicklung oder ein Modell zur Theorievisualisierung – jede dieser Darstellungsformen ergänzt den Fliesstext um eine Dimension, die reiner Text allein nicht leisten kann. Dozierende an der UZH und der ETH betonen in ihren Leitfäden, dass eine präzise eingebundene Grafik die Argumentationskraft eines Abschnitts verstärkt, sofern sie korrekt beschriftet und im Text referenziert wird. Abbildungen in Hausarbeiten ohne Textverweis hingegen wirken wie Fremdkörper und werden negativ bewertet.

Die Vorteile korrekt eingebundener Abbildungen im Überblick:

  • Komplexe Zusammenhänge werden auf einen Blick erfassbar, ohne dass Prüfende lange Textpassagen entschlüsseln müssen;
  • Abbildungen in Hausarbeiten unterbrechen den Lesefluss gezielt und erleichtern die Orientierung im Dokument;
  • Die Datenbasis der Argumentation wird transparent und nachvollziehbar dargestellt;
  • Eigene Darstellungen zeigen methodisches Können und analytische Eigenleistung.

Gleichzeitig gilt eine klare Einschränkung: Jede Abbildung, die keinen inhaltlichen Mehrwert bietet, schwächt die Arbeit. Eine Grafik, die lediglich wiederholt, was bereits im Text steht, verschwendet Platz und signalisiert fehlende Reflexion. Die Faustregel lautet: Eine Abbildung gehört in die Hausarbeit, wenn sie etwas zeigt, das sich in Textform nicht gleich effizient vermitteln lässt.

Wie Abbildungen in Hausarbeit kennzeichnen nach Vorgaben der Universitäten

Die Kennzeichnung umfasst vier Pflichtelemente: Abbildungsnummer (fortlaufend), beschreibender Titel, Quellenangabe und ein Verweis im Fliesstext. Die exakte Formatierung variiert je nach Hochschule und Zitierstil – wer die Vorgaben der eigenen Institution ignoriert, verliert Punkte an einer Stelle, die sich mit minimalem Aufwand vermeiden lässt.

An Schweizer Hochschulen unterscheiden sich die Anforderungen in Details wie Schriftgrösse, Sprache der Bildunterschrift und Platzierung der Quelle. Die folgende Tabelle zeigt, wie Abbildungen in Hausarbeit kennzeichnen an verschiedenen Institutionen gehandhabt wird:

Parameter ETH Zürich UZH HSG LMU München
Beschriftung Unter der Abbildung Unter der Abbildung Unter der Abbildung Unter der Abbildung
Schriftgrösse 10 pt (empfohlen) 10–11 pt Nach Leitfaden 10 pt
Sprache Deutsch oder Englisch Deutsch Deutsch Deutsch
Quellenposition Direkt unter Beschriftung In der Beschriftung Fussnote oder Beschriftung Direkt unter Beschriftung
Nummerierung Fortlaufend (Abb. 1, 2, 3) Fortlaufend Fortlaufend Fortlaufend oder kapitelweise

Unabhängig von der Hochschule gilt: Wie Abbildungen in Hausarbeit kennzeichnen im Einzelfall funktioniert, hängt davon ab, ob die Grafik aus einer externen Quelle stammt, selbst erstellt wurde oder eine bestehende Darstellung modifiziert. Diese drei Fälle erfordern unterschiedliche Quellenangaben – externe Quellen mit vollständiger Referenz, eigene Darstellungen mit dem Vermerk „Eigene Darstellung», modifizierte Grafiken mit „In Anlehnung an [Quelle]».

Ein häufiger Fehler besteht darin, die Kennzeichnung erst nach Fertigstellung des gesamten Textes nachzuholen. Erfahrungsgemäss führt das zu inkonsistenter Nummerierung und fehlenden Verweisen. Achten Sie darauf, jede Abbildung sofort beim Einfügen vollständig zu kennzeichnen – Nummer, Beschriftung, Quelle und Textverweis in einem Arbeitsschritt. So lässt sich auch das Abbildungen kennzeichnen Hausarbeit fehlerfrei umsetzen.

Abbildungen in einer Hausarbeit beschriften und die korrekte Nummerierung wählen

Die Beschriftung einer Abbildung folgt einem festen Schema: Abkürzung „Abb.», fortlaufende Nummer, Doppelpunkt, beschreibender Titel und Quellenangabe in Klammern. Dieses Schema gilt an allen Schweizer und deutschen Hochschulen als Standard – Abweichungen führen zu Punktabzug.

Die vier Pflichtelemente einer korrekten Bildunterschrift:

  • Abkürzung und Nummer: „Abb. 1:», „Abb. 2:» usw. – die Nummerierung läuft kapitelübergreifend durch;
  • Beschreibender Titel: Kurz und inhaltsbezogen, z. B. „Abb. 1: Entwicklung der Studierendenzahlen an der UZH 2015–2024″;
  • Quellenangabe: Direkt nach dem Titel, z. B. „(Quelle: BFS 2024, S. 12)» oder „(Eigene Darstellung)»;
  • Schriftgrösse: In der Regel 10 pt, also kleiner als der Fliesstext (üblicherweise 12 pt).

Jedes dieser Elemente muss bei jeder Abbildung vorhanden sein. Fehlt die Quellenangabe, gilt die Grafik als nicht nachvollziehbar. Fehlt die Nummer, kann im Fliesstext kein Verweis gesetzt werden. Wer Abbildungen in einer Hausarbeit beschriften will, sollte dieses Vierer-Schema als feste Vorlage verwenden und von der ersten bis zur letzten Abbildung konsistent einhalten.

So gehen Sie in der Praxis vor: Direkt unter die Grafik wird die Bildunterschrift gesetzt – linksbündig oder zentriert, je nach Leitfaden. Der Verweis im Text erfolgt in Klammern, z. B. „(siehe Abb. 3)» oder als Satzbestandteil: „Wie Abb. 3 zeigt, ist der Trend seit 2020 rückläufig.» Auch die Varianten Abbildungen in Hausarbeit beschriften und Abbildung Hausarbeit beschriften bezeichnen denselben Vorgang – die Kurzform ändert nichts an den formalen Anforderungen.

Studierende, die Abbildungen in Hausarbeiten beschriften, sollten auf ein Detail besonders achten: Wenn die erste Abbildung mit „Abb.» abgekürzt wird, darf bei der dritten Abbildung nicht plötzlich „Abbildung» ausgeschrieben stehen. Einheitlichkeit ist ein Bewertungskriterium, das Prüfende sofort erkennen – und inkonsistente Abbildungen Hausarbeit Beschriftung kostet unnötig Punkte.

Abbildungen beschriften Hausarbeit und das Abbildungsverzeichnis erstellen

Ein Abbildungsverzeichnis listet alle im Text verwendeten Abbildungen mit Nummer, Titel und Seitenzahl auf und steht in der Regel nach dem Inhaltsverzeichnis. In Word lässt sich das Verzeichnis automatisch generieren, sofern die Bildunterschriften als Beschriftungen angelegt wurden – manuelles Erstellen ist fehleranfällig und kostet Zeit.

So gehen Sie vor in Word:

  1. Grafik einfügen und unter der Grafik eine Beschriftung anlegen (Reiter Referenzen → Beschriftung einfügen).
  2. Die Bezeichnung „Abb.» und die automatische Nummerierung werden von Word vergeben.
  3. Den beschreibenden Titel manuell ergänzen und die Quellenangabe anfügen.
  4. Am Ende der Arbeit unter Referenzen → Abbildungsverzeichnis einfügen das Verzeichnis automatisch generieren.

In LaTeX übernimmt die Umgebung „figure» mit dem Befehl „caption» die Beschriftung, und „listoffigures» erzeugt das Verzeichnis. Der Vorteil: LaTeX passt Nummerierung und Seitenverweise bei jeder Kompilierung automatisch an – ein Fehler, der in Word regelmässig auftritt, entfällt damit vollständig.

Wer Abbildungen beschriften in der Hausarbeit manuell statt über die automatische Funktion erledigt, riskiert bei jeder Textänderung fehlerhafte Seitenangaben. Prüfende erkennen solche Inkonsistenzen sofort, und der Eindruck mangelnder Sorgfalt lässt sich im Nachhinein nicht mehr korrigieren. Auch für die Hausarbeit Abbildungen beschriften gilt: Einmal korrekt eingerichtet, spart die Automatik bei jeder weiteren Abbildung Zeit.

Hausarbeit Bilder im Text zitieren und das Urheberrecht wahren

Die korrekte Quellenangabe bei Hausarbeit Bilder im Text zitieren richtet sich nach dem Medientyp: Foto, Screenshot, Fachgrafik oder eigene Darstellung – jeder Typ verlangt ein anderes Zitierformat. An Schweizer Hochschulen gilt zusätzlich das Urheberrechtsgesetz (URG), das die Nutzung fremder Werke in wissenschaftlichen Arbeiten regelt.

Die folgende Tabelle zeigt konkrete Beispiele für die Quellenangabe der Abbildungen Hausarbeit Quelle je nach Medientyp:

Medientyp Quellenangabe (Beispiel) Hinweis
Foto aus Buch Müller (2023), S. 45 Seitenzahl zwingend angeben
Website-Screenshot SRF.ch (2024), URL, Abruf: 15.01.2025 Abrufdatum immer nennen
Fachgrafik (modifiziert) In Anlehnung an Weber (2022), S. 112 Vermerk bei Modifikation
Eigene Darstellung Eigene Darstellung Kein weiterer Quellenverweis
Statistikportal BFS (2024), Tabelle T1.2.3, Abruf: 20.02.2025 Exakte Tabellen-ID nennen

Bei jeder Abbildung, die nicht selbst erstellt wurde, muss die Originalquelle angegeben werden. Wird eine fremde Grafik verändert – etwa durch Ergänzung eigener Daten oder Übersetzung der Beschriftung – gilt der Zusatz „In Anlehnung an [Quelle]». Die Quelle Abbildung Hausarbeit muss in jedem Fall nachvollziehbar sein. Vollständig selbst erstellte Grafiken erhalten den Vermerk „Eigene Darstellung».

Im Schweizer Urheberrechtsgesetz (URG) ist die Nutzung fremder Abbildungen zu wissenschaftlichen Zwecken grundsätzlich zulässig, sofern die Quelle korrekt angegeben wird (Art. 25 URG). Die Veröffentlichung ausserhalb der Hochschule – etwa in einem Blog oder auf LinkedIn – unterliegt strengeren Regeln und erfordert die Zustimmung des Rechteinhabers. Auch für Abbildungen in Hausarbeit zitieren und Abbildung zitieren Hausarbeit gilt: Ohne korrekte Quellenangabe ist selbst die wissenschaftlich wertvollste Grafik ein formaler Fehler.

Wer bei der Einleitung der Hausarbeit bereits visuelle Elemente plant, kann die Quellenrecherche parallel zur Literaturarbeit durchführen und spart im späteren Verlauf erheblich Zeit.

Wie Abbildungen aus Internet in Hausarbeit kennzeichnen und Onlinequellen prüfen

Wie Abbildungen aus Internet in Hausarbeit kennzeichnen funktioniert, hängt von der Lizenz ab: Nicht jedes online verfügbare Bild darf in einer akademischen Arbeit verwendet werden. Neben der Standard-Quellenangabe (Urheber, Jahr, URL, Abrufdatum) ist eine Lizenzprüfung erforderlich.

Legale Bildquellen für Studierende:

  • Pixabay: Lizenzfrei, Quellenangabe rechtlich nicht erforderlich, akademisch aber empfehlenswert;
  • Pexels: Freie Nutzung, Quellenangabe empfohlen;
  • Unsplash: Freie Nutzung für akademische Zwecke, Quellenangabe empfohlen;
  • Wikimedia Commons: Unterschiedliche Creative-Commons-Lizenzen – Bedingungen im Einzelfall prüfen;
  • Statista: Quellenangabe zwingend, Hochauflösung oft kostenpflichtig.

Bei allen genannten Portalen gilt: Die Quellenangabe in der Hausarbeit ist aus wissenschaftlicher Sicht immer erforderlich, auch wenn die Lizenz dies nicht erzwingt. Nachvollziehbarkeit ist ein Grundprinzip akademischen Arbeitens – und Prüfende an Schweizer Hochschulen erwarten lückenlose Dokumentation.

Creative-Commons-Lizenzen (CC) erfordern je nach Variante unterschiedliche Angaben. CC BY verlangt die Nennung des Urhebers; CC BY-SA zusätzlich die Weitergabe unter gleicher Lizenz; CC BY-ND verbietet Veränderungen am Originalbild. Die Lizenzangabe gehört in die Quellenzeile der Bildunterschrift. Wer diese Regeln für die Abbildungen Hausarbeit Quelle ignoriert, riskiert nicht nur formale Mängel, sondern im Ernstfall eine Urheberrechtsverletzung nach dem URG.

Hausarbeit eigene Abbildung und die Kennzeichnung als eigene Darstellung

Eine Hausarbeit eigene Abbildung wird in der Bildunterschrift mit dem Vermerk „Eigene Darstellung» gekennzeichnet – ein zusätzlicher Quellenverweis entfällt, weil die Grafik vollständig vom Studierenden erstellt wurde. Dieser Vermerk signalisiert Prüfenden eigenständige analytische Leistung.

Der Vermerk gilt für Grafiken, die mit Tools wie Excel, R, SPSS, Python (Matplotlib), Canva oder einem ähnlichen Programm erstellt wurden. Wird ein bestehendes Diagramm verändert oder erweitert, gilt stattdessen „In Anlehnung an [Quelle]», da die Grundlage nicht eigenständig ist. Dieser Unterschied ist zentral für die Hausarbeit Abbildung eigene Darstellung: Nur komplett selbst erstellte Grafiken dürfen den Vermerk „Eigene Darstellung» tragen.

Ein Sonderfall betrifft KI-generierte Abbildungen (z. B. über DALL-E, Midjourney oder Stable Diffusion). An den meisten Schweizer Hochschulen fehlen bislang verbindliche Regelungen. Die aktuell empfohlene Kennzeichnung lautet: „Eigene Darstellung, erstellt mit [Tool-Name], Prompt: [Kurzbeschreibung].» Die Absprache mit der Betreuungsperson vor Verwendung ist dringend zu empfehlen, da die Akzeptanz je nach Dozierenden variiert.

Studierende, die eine eigene Abbildung in Hausarbeit oder Seminararbeit nutzen, demonstrieren methodisches Können. Eine selbst erstellte Grafik, die Daten aus der eigenen Erhebung visualisiert, hat mehr wissenschaftliches Gewicht als eine übernommene Standardabbildung aus einem Lehrbuch. Wer diese Chance nicht nutzt, verschenkt eine einfache Möglichkeit, die Eigenleistung sichtbar zu machen.

Abbildung beschreiben Hausarbeit und Visualisierungen in die Argumentation einbetten

Eine Abbildung ohne begleitenden Text im Fliesstext ist wissenschaftlich wertlos – jede Grafik in der Hausarbeit muss referenziert, beschrieben und interpretiert werden.

Der Hausarbeit Verweis auf Abbildung folgt einem Vierschritt-Algorithmus, der sicherstellt, dass die Grafik aktiv in die Argumentation eingebettet wird:

  1. Verweis: Die Abbildung im Fliesstext namentlich nennen, z. B. „Wie Abb. 4 zeigt…» oder „(siehe Abb. 4).»
  2. Kontext: In einem Satz erklären, was die Grafik im Hinblick auf die Forschungsfrage darstellt.
  3. Analyse: Die zentralen Erkenntnisse interpretieren – Trends, Vergleiche, Auffälligkeiten.
  4. Transfer: Die Schlussfolgerung für das jeweilige Kapitel formulieren.

Dieser Algorithmus für Abbildung beschreiben in der Hausarbeit stellt sicher, dass keine Grafik isoliert im Text steht. Ein häufiger Fehler ist es, eine Abbildung einzufügen und lediglich zu schreiben: „Abb. 5 zeigt die Ergebnisse.» Dieser Satz verweist, liefert aber weder Kontext noch Analyse – und wird von Prüfenden als unzureichend bewertet.

Ein Beispiel für eine gelungene Einbettung bei der Hausarbeit Abbildung beschreiben: „Die Befragungsergebnisse in Abb. 5 zeigen, dass 72 % der Studierenden digitale Lernplattformen mindestens dreimal wöchentlich nutzen (siehe Abb. 5). Dieser Anteil bestätigt die in Kapitel 2 dargestellte Hypothese zur Digitalisierung der Lehre. Auffällig ist der Unterschied zwischen Vollzeit- und Teilzeitstudierenden, der auf unterschiedliche Nutzungsmuster hindeutet.»

Hausarbeit wohin Abbildungen am besten im Layout platziert werden

Abbildungen gehören direkt nach dem Absatz, in dem sie erstmals referenziert werden – nicht vor dem Verweis und nicht gesammelt am Ende im Anhang, sofern die Hochschule keine abweichende Vorgabe macht. Die Frage Hausarbeit wohin Abbildungen lässt sich mit einer einfachen Regel beantworten: nah am Text, der sie braucht.

Die Platzierung richtet sich nach zwei Kriterien:

  • Relevanz für den Fliesstext: Grafiken, die direkt zur Argumentation gehören, stehen im Text, möglichst nahe am zugehörigen Absatz;
  • Umfang der Abbildung: Grossformatige Darstellungen (ganzseitig oder breiter als der Textspiegel) können in den Anhang verschoben werden, wenn ein klarer Verweis im Text erhalten bleibt.

Die Entscheidung „Fliesstext oder Anhang» lässt sich mit einer Faustregel treffen: Wenn die Abbildung zum Verständnis des Absatzes notwendig ist, gehört sie in den Text. Wenn sie ergänzendes Material liefert, das nicht zum Kernargument beiträgt, ist der Anhang der richtige Ort.

Beim Layout ist darauf zu achten, dass keine toten Flächen entstehen – grosse weisse Bereiche über oder unter einer Grafik, die durch ungünstige Seitenumbrüche verursacht werden. In Word lässt sich dieses Problem durch die Einstellung „Mit Text in Zeile» und durch manuelle Seitenumbrüche lösen. Abbildungen in Hausarbeit einfügen und Hausarbeit Abbildungen einfügen funktioniert am zuverlässigsten, wenn die Grafiken als Inline-Objekte behandelt werden.

Hausarbeit mit Abbildungen Beispiel für ein perfektes akademisches Layout

Ein Musterbeispiel zeigt alle Pflichtbestandteile einer korrekt eingebundenen Abbildung in der Hausarbeit auf einen Blick – Grafik, Beschriftung, Quellenangabe und Textverweis in konsistenter Formatierung. Das folgende Abbildungen in Hausarbeit Beispiel lässt sich auf jede Abbildung übertragen.

Im Fliesstext: „Die Verteilung der Antworten ist in Abb. 1 dargestellt. Auffällig ist, dass über zwei Drittel der Befragten eine positive Einstellung zur digitalen Lehre äussern (siehe Abb. 1).»

Unter der Grafik: Abb. 1: Einstellung Studierender zur digitalen Lehre an der UZH (n = 342). (Quelle: Eigene Darstellung basierend auf der Online-Befragung, März 2025)

Im Abbildungsverzeichnis: Abb. 1: Einstellung Studierender zur digitalen Lehre an der UZH (n = 342) …………. S. 14

Dieses Hausarbeit mit Abbildungen Beispiel zeigt die drei Ankerpunkte, die bei jeder Grafik identisch benannt sein müssen: Textverweis, Beschriftung und Verzeichniseintrag. Eine Abweichung – etwa „Abb. 1″ im Text, aber „Abbildung 1″ im Verzeichnis – wird als Formfehler gewertet und hinterlässt den Eindruck mangelnder Sorgfalt. Prüfende achten auf genau diese Details, weil sie zeigen, ob Studierende systematisch oder ad hoc arbeiten.

Fazit: Mit konsistenten Abbildungen zur erfolgreichen Hausarbeit

Konsistent beschriftete und korrekt zitierte Abbildungen in der Hausarbeit stärken die formale Qualität und signalisieren Prüfenden die methodische Sorgfalt, die an Schweizer Hochschulen erwartet wird. Wer die drei Grundregeln – Nummerierung, Beschriftung, Quellenangabe – von der ersten Abbildung an einhält, vermeidet nachträgliche Korrekturen und spart im Endspurt wertvolle Stunden.

Checkliste mit 10 Punkten vor der Abgabe:

  1. Auflösung geprüft (mindestens 300 DPI bei gedruckten Arbeiten).
  2. Beschriftung unter jeder Abbildung vorhanden (Abb. + Nummer + Titel + Quelle).
  3. Eintrag im Abbildungsverzeichnis korrekt und mit richtiger Seitenzahl.
  4. Nummerierung ist fortlaufend und konsistent (keine Lücken, keine Doppelungen).
  5. Textverweis im Fliesstext gesetzt (jede Abbildung mindestens einmal referenziert).
  6. Quelle bei jeder Abbildung angegeben (auch bei eigener Darstellung).
  7. Keine toten Flächen durch ungünstige Bildplatzierung.
  8. Lesbarkeit von Text in Grafiken garantiert (Schriftgrösse innerhalb der Abbildung prüfen).
  9. Seitenränder eingehalten (Grafik ragt nicht über den Textspiegel hinaus).
  10. Zitierstil (APA, Harvard oder anderer) konsistent über alle Abbildungen hinweg angewendet.

Diese zehn Punkte bilden die Mindestanforderung für Abbildungen Hausarbeit an jeder Schweizer und deutschen Hochschule. Wer sich bei der Formatierung, Quellenarbeit oder Gesamtstruktur unsicher ist und sich professionell die Hausarbeit schreiben lassen. möchte, findet bei WirSchreiben.ch einen fachlichen Begleiter für rechtssichere akademische Arbeiten nach Schweizer Hochschulstandards.

FAQ: Abbildung in der Hausarbeit

Zählen Abbildungen in der Hausarbeit zur Seitenzahl?

Abbildungen in der Hausarbeit werden in die physische Seitenzählung einbezogen, die akademische Bewertung richtet sich jedoch an den meisten Schweizer Hochschulen nach der Netto-Textmenge. An der UZH und der ETH gelten in der Regel Wort – oder Zeichenvorgaben – Abbildungen zählen dabei nicht zum geforderten Textumfang. Achten Sie darauf, vor der Abgabe die spezifischen Vorgaben des eigenen Studiengangs zu prüfen.

Darf man KI-generierte Bilder als Abbildung Hausarbeit verwenden?

KI-generierte Bilder (z. B. aus DALL-E oder Midjourney) werden als eigene Darstellung eingestuft, sofern das verwendete Tool und der Prompt in der Bildunterschrift angegeben werden. Verbindliche Regelungen fehlen an Schweizer Hochschulen bislang – die Absprache mit der Betreuungsperson vor Verwendung ist daher erforderlich. Die aktuelle Rechtslage nach dem URG lässt die Nutzung zu wissenschaftlichen Zwecken grundsätzlich zu, solange keine Urheberrechte Dritter verletzt werden.

Wann ist ein Abbildungsverzeichnis für Bilder in der Hausarbeit obligatorisch?

Ein Abbildungsverzeichnis ist obligatorisch, sobald die Hausarbeit mindestens eine nummerierte Abbildung enthält. Das Verzeichnis steht nach dem Inhaltsverzeichnis und listet alle Bilder in Hausarbeit und Anhang mit Nummer, Titel und Seitenzahl auf. Auch bei nur einer einzigen Grafik gehört das Verzeichnis zur vollständigen Dokumentation – Nachvollziehbarkeit ist ein Kernprinzip Schweizer Hochschulstandards.

Wie Abbildungen in Hausarbeit einfügen, wenn Quellen kombiniert werden?

Bei kombinierten Quellen wird der Zusatz „In Anlehnung an [Quelle]» in der Bildunterschrift verwendet. Dieser Vermerk signalisiert, dass die Grundlage von einem anderen Autor stammt, die Darstellung aber modifiziert wurde. Bei geringfügigen Änderungen (z. B. Übersetzung der Achsenbeschriftung) sollte die Originalquelle vollständig zitiert werden; bei umfassenden Änderungen (z. B. Ergänzung eigener Daten) reicht „In Anlehnung an». So lassen sich Abbildungen in Hausarbeit einfügen, ohne urheberrechtliche Risiken einzugehen.

Wie Hausarbeit Bilder im Text zitieren bei Vorlesungsskripten?

Hausarbeit Bilder im Text zitieren aus Vorlesungsskripten erfordert folgende Angaben: Name des Dozierenden, Titel der Vorlesung, Semester, Institut und Hochschule. Ein Beispiel: „(Müller, Einführung in die Statistik, HS 2024, Institut für Mathematik, UZH).» Da Vorlesungsskripte in der Regel nicht öffentlich zugänglich sind, empfehlen viele Hochschulen den zusätzlichen Vermerk „unveröffentlichtes Skript.»

Muss man Logos auf dem Deckblatt als Abbildung kennzeichnen?

Logos auf dem Deckblatt gelten nicht als wissenschaftliche Abbildungen und werden weder nummeriert noch im Abbildungsverzeichnis aufgeführt. Sie sind gestalterische Elemente der Hochschule und unterliegen nicht der akademischen Quellenpflicht. Das Abbildungen kennzeichnen in der Hausarbeit bezieht sich ausschliesslich auf inhaltliche Grafiken, Diagramme und Bilder innerhalb des Textteils.

Welche Qualität müssen Abbildungen in einer Hausarbeit haben?

Abbildungen in einer Hausarbeit sollten eine Mindestauflösung von 300 DPI aufweisen, wenn die Arbeit gedruckt wird. Für rein digitale Abgaben genügen 150 DPI, sofern alle Textelemente innerhalb der Grafik lesbar sind. Pixelige oder unscharfe Abbildungen werden von Prüfenden als Indiz für mangelnde Sorgfalt gewertet – ein Eindruck, der die Benotung der gesamten Arbeit beeinflusst.

Maria

Maria hat einen Doktortitel in Linguistik und kennt sich daher mit den verschiedenen Methoden aus, die beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit verwendet werden können. Sie bringt Ihnen bei, wie Sie eine gute Arbeit schreiben können, und gibt ihre Erfahrungen an Sie weiter.

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